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ROTEM® sigma: dynamischer Prozess - dynamische Form

Schnelle Blutungsdiagnostik im POC UmfeldDesign Konzeption für bestehendes technisches Package
Schnelle Blutungsdiagnostik im POC Umfeld
Design Konzeption für bestehendes technisches Package

Schnelle Gewissheit bei Akut-Operationen

Lassen sich während Akut-Operationen oder komplizierten Geburten Blutungen bei einem Patienten nicht stoppen, liefert das ROTEM® sigma innerhalb kürzester Zeit Erkenntnisse über die entsprechende Ursache. Für die ausgereifte Technik wünschte sich der Hersteller Tem International GmbH ein neues, attraktives Produktdesign und holte sich dafür das WILDDESIGN Team an Bord.

Das ROTEM® sigma besteht aus einer mehrteiligen Gerätehaube, einem Monitor und einem Monitorarm. Während der bestehende Monitor und dessen Arm den Vorstellungen des Kunden entsprachen, war er mit der bisherigen blockartigen Gestaltung der Gerätehaube nicht zufrieden. Ein neues, attraktives Produktdesign - bei einfachster Usability und leichter Reinigung – sollte entwickelt werden.

ROTEM® sigma

Designentwicklung in wenigen Wochen

Innerhalb von nur wenigen Wochen erarbeitete das WILDDESIGN Team vier Vorschläge und präsentierte sie dem Projektteam. Zu den grundlegenden Anforderungen gehörte, dass der bestehende technische Aufbau möglichst wenig geändert werden sollte, um die bewährten Komponenten im Inneren zu belassen. Ausgewählt wurde schließlich der Entwurf „Dynamic“: Charakteristisch ist hier die abgeschrägte Front, die dem Gerät ein fließendes, dynamisches Design verleiht. Ein blauer Streifen in der Mitte markiert das Herzstück des Gerätes und verdeutlicht damit den Prozessfluss, denn dort sitzt die Probeneingabe und der technische Kern. In diesem Bereich wird das Probenröhrchen mit dem Blut des Patienten in die Cartridge eingesetzt und analysiert. 

Sigma Gehäusekonstruktion
Gehäusetechnologie im Tiefziehverfahren

Fugenfreies Design - hoher Hygienestandard

Da das Gerät im Krankenhaus am Point of Care (POC) eingesetzt und oft auch in Stresssituationen genutzt wird – wenn beispielsweise während einer Operation die Blutung des Patienten nicht gestoppt werden kann – spielt der Faktor Hygiene eine große Rolle. Gefragt ist hier ein möglichst fugenfreies Design, das sich leicht desinfizieren und reinigen lässt. Zudem ist der Bereich um den frontseitigen Einschub vertieft, sodass Blut, das in hektischen Situationen verschüttet wurde, ablaufen kann.

Vollautomatisches Probenhandling reduziert Bedienungsaufwand und Fehlerquellen

Neu an dem Analysesystem ist die vereinfachte Bedienung. Eine manuelle Pipettierung wie beim Vorgänger-Modell ist nicht mehr erforderlich, da das Gerät die Blutproben vollautomatisch analysiert. Das medizinische Personal steht so schneller wieder für andere Aufgaben zur Verfügung. Das „Handling“ des ROTEM® sigma reduziert sich damit auf das Einsetzen der Kassette und das Einlesen des Barcodes bzw. dem Aufsetzen der Blutprobe. Die automatische Testauswahl der Cartridge erleichtert vor allem dem neuen Anwender den Arbeitsalltag. Bedienungsaufwand und mögliche Fehlerquellen sind dadurch minimal. 

Vollautomatisiert
Vollautomatisiert
Einfache und sichere Bedienung
Einfache und sichere Bedienung

Weitere Informationen zum Produkt:

Das ROTEM® sigma wird bei großen Operationen, Komplikationen in der Geburtshilfe, bei schweren Traumata und Akut-Operationen eingesetzt. Kommt es während oder nach dem Eingriff zu ungeklärten Blutungen, liefert das System die notwendigen Hämostaseinformationen. Dabei wird das Probenröhrchens mit dem zu untersuchenden Blut des Patienten in die Cartridge des ROTEM® sigma eingesetzt. In weniger als zehn Minuten identifiziert es die Ursache und ist damit von entscheidender Bedeutung für die weitere Versorgung des Patienten.

Über die Instrumentation Laboratory/ Tem International GmbH:

Instrumentation Laboratory (IL) gehört zur Werfen Gruppe, einem globalen Unternehmen im Bereich des Gesundheitswesens, das sich dazu verpflichtet hat, in vitro Diagnostikprodukte höchster Qualität zu liefern. Seit September 2016 bildet die Tem Gruppe und ihre ROTEM® Systeme die Patient Blood Management Business Unit innerhalb IL. In der Zentrale von Tem in München werden die ROTEM Systeme entwickelt und hergestellt. Diese Systeme messen den Hämostasestatus von Vollblutproben und ermöglichen somit eine gezielte Behandlungstherapie in akuten und massiven Blutungssituationen. Die Verwendung der ROTEM Systeme im POC Bereich trägt direkt zur verbesserten Patientenbehandlung als auch zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen bei.

Instrumentation Laboratory Tem International GmbH
Martin-Kollar-Strasse 13-15
81829 Munich / Germany
Tel: +49 89 45 42 95 29
rotem.de

ROTEM Logo
Thomas Ebinger

Thomas Ebinger, CEO von Tem Innovations GmbH: „Das ROTEM® sigma hatte einen straffen Entwicklungs-
zeitplan und das Projektteam hat ganze Arbeit geleistet in der Umsetzung der Anforderungen. Nur das Design kam etwas zu kurz. Dank WILDDESIGN haben wir trotz einer ungeplanten Designphase ein modernes und ansprechendes Design für unser ROTEM® sigma bekommen und das ganz ohne Zeiteinbußen im Projekplan.

Markus Wild, CEO von WILDDESIGN: „Dieses Projekt war ein Sprintprojekt. In der Zusammenarbeit mit der Tem International GmbH haben uns besonders die zeitnahen und unkomplizierten Abstimmungsprozesse zu schnellen Ergebnissen geführt. Da auch unser Kooperationspartner Heilemann bei diesem Projekt die Herausforderungen angenommen hat und uns innerhalb von nur zwei Wochen einen Gehäuseprototypen liefern konnte, konnten wir eine extrem kurze Projektdauer realisieren.“

Markus Wild

Ansprechpartner

Markus Wild, CEO
Gelsenkirchen
markus.wild(at)wilddesign.de

Projektleitung Tem:
Dr. Oliver Kohr (CEO), Holger Chab (Entwicklung)

Projektleitung WILDDESIGN:
Milan Marovac, Tim Meier

Entwicklungszeitraum:
09-12 bis 2013

Launch des Produkts:
2015

Kooperationen mit Externen:

KVH Hartung GmbH aus Krailling bei München, Kunststoff-Hersteller

Lieferte das Gehäuse im besonders effizienten Negativ-Tiefziehverfahren, das von KVH Hartung für den Gehäusebau weiterentwickelt wurde. Es ermöglicht eine Oberflächenqualität so nahe am Spritzguss herzustellen, dass ein geschlossenes Gehäuse nicht mehr als Tiefziehteil erkannt wird. Gegenüber dem Spritzguss lassen sich dabei bis zu 90 % Werkzeugkosten einsparen.

Heilemann GmbH aus Wilhelmsdorf (Bayern), Metallverarbeiter

Lieferte den Prototyp des Blechchassis und Gehäuses bereits innerhalb zwei Wochen.



 
 
 
 
 

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