Der Medical Design Prozess

Research
Konzept
Design

3 Schritte für erfolgreiche ­Medizinprodukte

Ein menschzentriertes Design, sowie ein intuitives und sicheres Nutzungserlebnis gehören zu den charakteristischen Merkmalen des Medical Design Prozesses. Die Besonderheit des Medical Designs liegt darüber hinaus auch in der seit 2017 durch die MDR verpflichtenden intensiven Betrachtung der Gebrauchstauglichkeit und der damit verbundenen engen Zusammenarbeit zwischen Design, Entwicklung, Usability Engineering und Risikomanagement. Hierbei ist die Hauptintention der Gestaltung die Erfüllung der funktionalen und emotionalen Bedürfnissen der Nutzer unter Beachtung der regulatorischen Rahmenbedingungen.

Auf diesem Verständnis beruht der Medical Design Prozess von WILDDESIGN, der aus drei übergeordneten Phasen besteht und grundlegend durch eine divergente, sich öffnende und konvergente, sich schließende Denkweise geprägt ist.

In den Phasen Research, Konzept und Design wird zunächst der Fokus geöffnet, um beispielsweise neue Erkenntnisse zu gewinnen oder eine Variantenvielfalt zu erzeugen. Darauf folgt eine konvergente Vorgehensweise, bei der der Fokus wieder geschlossen wird und gesammelte Informationen eingegrenzt werden, um Entscheidungswege und ihre Konsequenzen aufzeigen zu können.

Diese Vorgehensweise ermöglicht sowohl die Etablierung einer konsistenten und fundierten Basis für anstehende Designentscheidungen als auch nachvollziebare Iterationen zwischen den unterschiedlichen Ausarbeitungsstufen über den Prozess hinweg.

Marc Ruta

Ihr Ansprechpartner zum Thema:
Marc Ruta / Leiter Designentwicklung 
+49 209 702 642 00 
marc.ruta(at)wilddesign.de

Medical Design Prozess
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"Mit unserem MEDICAL-DESIGN-PROZESS können wir beide Prozesswelten optimal kombinieren: agile Methodik in der Vorentwicklung und Wasserfall-Planung in der Entwicklungsphase.” Markus Wild (CEO WILDDESIGN)

Research

1

 

Die Researchphase ist insbesondere im Medi­cal Design Prozess ein wichtiger Projektbestandteil zu Beginn, da hier neben der Festlegung der grundlegenden Projektziele auch der Potentialraum eröffnet wird, in dem mehrwertbringende Erkenntnisse erzielt werden können

Neben dem gemeinsam definierten Verständnis für das Projektergebnis ermöglicht eine holistische Sichtweise auf die verschiedenen Einflussfaktoren, wie beispielsweise Nutzungskontext oder Mitbewerber eine fundierte Basis, um in den Konzept- und Entwicklungsphasen Entscheidungen ableiten und begründen zu können

Um die Ergebnisse aus der Research Phase effektiv in den Entwicklungsprozess integrieren zu können, werden die Erkenntnisse und Potentiale bewertet, gefiltert und in Form von Anforderungen als Input in den Design- und Entwicklungsprozess übertragen.

Konzept

2

 

In der Konzeptphase werden die im Research identifizierten Potentiale in ein überzeugendes und stimmiges Gesamtkonzept überführt. Mögliche Produktarchitekturen und Interaktionskonzepte werden anhand verschiedener bewertbarer Konzepte visuell und/oder modellhaft dargestellt. Der Fokus liegt hierbei nicht auf dem formalästhetischen Erscheinungsbild, sondern auf einer funktionalen Produkttopologie und der Integration grundlegender Anforderungen, die beispielsweise aus dem Nutzungskontext abgeleitet wurden.

Die Konzepte und alle hinführenden Annahmen und Entscheidungen werden durch Evaluationen mit Nutzern, Stakeholdern und Entwicklern auf ihre Akzeptanz und Nutzbarkeit hin überprüft. Die resultierenden Erkenntnisse fließen in die anschließende Designphase ein und sichern den weiteren Entwicklungsprozess hinsichtlich der begleitenden menschzentrierten Entwicklung ab.

Design

3

 

In der Designphase wird auf Basis des funktionalen Produktkonzepts ein begeisterndes Erscheinungsbild geschaffen, welches eine optimale Vereinigung von Design und technischer Realisierbarkeit abbilden soll.

Das Design verhilft während des Projekts zu einer gemeinsamen vorrausschauenden Vorstellung von der späteren Produktanmutung und trägt maßgeblich zum Markterfolg bei. In Vorbereitung auf die Zulassung des Produkts kann der Erfolg und die Akzeptanz des Designs in Zusammenspiel mit dem Produktkonzept in einer finalen Evaluation überprüft werden.

Abschließend werden die Designmerkmale und Vorgaben spezifiziert und dokumentiert, um eine reibungslose Übergabe in die Konstruktion und Entwicklung zu ermöglichen.



 
 
 
 
 

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