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WILDDESIGN zeigt Medical-Design in Tokyo

By Markus, 02. November 2010

WILDDESIGN Messestand auf der Hospex 2010 - Spezialmesse für Hospitalbedarf, Medizintechnik und HilfsmittelErste vorsichtige Schritte unternehmen wir im November in Tokyo. Parallel zur Medica findet dort in diesem Jahr die Hospex 2010 statt, eine Spezialmesse für Hospitalbedarf, Medizintechnik und Hilfsmittel. Als gemeinsame Aktion des deutschen und Shanghai-Büros stellen Marc Ruta und Gerhard Seizer sich dort mit einem Stand auf und zeigen Projektergebnisse aus Medizintechnik-Design und Usability Engineering. Nach den ersten ermutigenden Erfolgen im japanischen Markt in den vergangenen Jahren, sollen weitere Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden.

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Messebericht der Hospex 2010 in Tokyo

Marc Ruta, Leiter der Designentwicklung und Prokurist der WILDDESIGN GmbH & Co. KG., berichtet über seine Erfarhungen auf der Hospex 2010 in Tokyo:

„Nippen an Nippon“ hat Markus Wild, Geschäftsführer der WILDDESIGN Group unsere Präsenz auf der Hospex im firmeneigenen November-Newsletter treffend betitelt. Neugierde, Expansionswille und Pioniergeist waren unsere Motivation, der Einladung der JETRO zu folgen und als Aussteller auf der Hospex in Tokyo dabei zu sein. Als international operierende Designagentur mit Sitz in Gelsenkirchen und Shanghai verstehen wir uns als Dolmetscher der Anforderungen der Märkte und der Erfordernisse wirtschaftlich arbeitender Unternehmen verschiedenster Branchen. Mit dem Bewusstsein eines „Vermittlers“, der zwischen den Disziplinen die Prozesse der Produktentwicklung steuert, fragten wir uns, was uns wohl im Land des Tamagotchi erwarten wird.

Zunächst einmal keine Providerwillkommensnachricht auf dem Mobiltelefon. Weil: Andere Technologie. Eigentlich kein Problem, wenn man den richtigen Steckdosenadapter dabei hat und mit dem Laptop via Internettelefonie die Lücke schließt. Spätestens aber, wenn man mit einer namhaften Kreditkarte Geld abheben oder sich anhand der Straßenschilder autonom bewegen möchte, merkt man, dass Tokyo anders ist als andere internationale Metropolen. Neben den auffällig sauberen Straßen und einem unendlichen Gewusel an Menschen fielen perfekt funktionierende (wenn auch optisch veraltete) Fahrkartenautomaten, der Hang zu mehrstöckigen (4) Driving Ranges (Golfsport) und ein sehr ausgeprägtes Gespür für gute Organisation besonders auf. Letzteres zeigte sich auch während meines gesamten, von JETRO perfekt organisierten Japanbesuchs. Die ganze Reise – vom Hinflug über die Messepräsenz bis hin zur engagierten japanischen Dolmetscherin und den JETRO-Repräsentanten am Gemeinschaftsstand – verlief reibungslos.

Ein hochwertiger Gesamtauftritt ließ überdies ausreichend Raum für eine individuelle Firmenpräsenz. Diese wurde auch reichlich wahrgenommen, da das vorwiegend japanische Publikum sehr an Innovationen interessiert ist und wir natürlich unsere neuesten Design-Entwicklungen im Gepäck hatten. Anders als zu den Kontakten unserer parallel stattfindenden „Hausmesse“ MEDICA in Düsseldorf, auf der wir die Weltmarken wie Olympus und Panasonic zwar auch antreffen, hatten wir auf der Hospex nicht die europäischen Distributoren, sondern die Innovationsscouts der Entwicklungsabteilungen auf unserem Stand. Das sorgte für reichlich Gesprächsstoff und echtem Interesse am Austausch von Know-How im Umgang mit den „anderen Kulturen“.

Aufgrund der hohen Besucherfrequenz konnten wir jeden Messetag mit einer Vielzahl von Kontakten abschließen, was nicht zuletzt auch dem Engagement des JETRO-Teams zu verdanken ist. Einen zusammenführenden JETRO-Gemeinschaftsabend haben wir in diesem Rahmen zwar etwas vermisst, aber mittels einer internationalen Parallelveranstaltung mit sehr gutem Sashimi, landesüblichem Kartoffelschnaps und schwer tragender, traditioneller japanischer Blockflötenmusik zum Kennenlernen der anderen JETRO-Aussteller unter Supervision einiger JETRO-Mitarbeiter wurde das kompensiert.

Alles in Allem war der Hospex-Besuch eine große Bereicherung für uns und unsere weitere Expansion. Der japanische Markt fordert die eigentliche marktwirtschaftliche Betrachtung: „Was bringst Du Besonderes mit, was Dich von anderen unterscheidet“? Für uns ein toller Auftakt in einem Land, welches sein qualitatives Anspruchsdenken tagtäglich in reale Produkte umsetzt.

Marc Ruta, WILDDESIGN GmbH & Co. KG

Medica/Compamed 2010 - hier treffen sich die Medical-Profs
Von Null auf 100 - Apostore sprintet durch die Apotheke.
Markus

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Markus schreibt über Design- und Innovationsmanagement, Kreativitätsmethoden, Medical Design und Intercultural Branding. More about...

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