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Pinterest – der Facebook-Killer für Kreative?

By Markus, 02. März 2014

Warum Pinterest mehr ist, als eine weitere Flut von schönen, bunten Bildern? Wie wir und unsere Kunden Pinterest als kreatives Arbeits- und Marketing-Instrument nutzen, das erfährst du in unserem neusten Blog-Post.

Während einige sich grad noch fragen, womit man sich nun doch mal endlich beschäftigen sollte – Twitter, Facebook oder LinkedIn – da glänzt am Himmel der sozialen Netzwerke schon ein neuer Stern, der im ersten Moment angenehm unaufgeregt daher kommt: Pinterest.

Eine virtuelle Pinnwand, die es erst seit 2010 gibt, die aber das „Time Magazine“, natürlich auch bei Pinterest aktiv, schon knapp 2 Jahre später in seine Liste der 50 Webseiten des Jahres aufgenommen hat. Weltweit soll das Portal laut alexa.com auf Rang 29 der meistbesuchten Homepages liegen. Das reicht, um die Phantasie der Menschen anzuregen. Vom „nächsten großen Ding“ ist da die Rede. Der „Facebook-Killer für Kreative“, heißt es andernorts. – so oder so, das Team von Wilddesign findet: Pinterest is hot!

Wilddesign on pinterest

Wirklich nur etwas für Kreative?

Nein, es sind inzwischen alle relevanten Zielgruppen vertreten, Konsumenten, Marken und Dienstleister. Das liegt zunächst einmal an der simplen Usability: Nach Erstellung eines Profils kann man auf seine Pinnwand per Mausklick Fotos hochladen. Es können Schnappschüsse von flüchtigen Momenten sein, atemberaubende Architektur, Produktdesign und Studien aus aller Welt, Grafik und Verpackung, Designskizzen bis hin zu Kunst. Freigeschaltet und Kategorien zugeordnet sind diese Fotos dann für andere einsehbar. Alles, was sich an Bildern im Worldwideweb findet, ist dort pinn-bar. Charmant einfach. Einfach charmant.

Für uns ein perfektes Kreativtool, für unsere Kunden vielleicht ein vielversprechendes Marketinginstrument?

Während globale Konsumer-Marken wie Mercedes Benz oder Starbucks schon längst mit kreativen Pinnwänden vertreten sind, tun sich technische Marken offensichtlich noch etwas schwerer. Die visuellen Werbeflächen von Apple, Siemens oder Panasonic sind erstaunlicherweise reichlich vernachlässigt, was grade bei Apple doch verwundert. Deren Kunden lassen sich eigentlich über die Kraft der Bilder am Besten ansprechen. Unter Facebook, Linkedin, Twitter und XING ist Pinterest eindeutig unsere Lieblingsplattform. Ein Medium, wie gemacht für Designer, Marketingleute, Trendforscher und für die vielen engagierten Amateure. Diese Mischung macht den eigentlichen Reiz aus. Die Interaktion der Besucher auf unseren Pinnwänden ist erstaunlich hoch. Unsere Pins werden im Durchschnitt 2000 mal pro Monat weitergepinnt, Tendenz stetig steigend.

Pinterest – das derzeit am schnellsten wachsende Soziale Netzwerk

Während die großen Sozialen Netzwerke langsam an ihre Sättigungsgrenzen stoßen, wächst Pinterest am schnellsten von allen. Trotzdem – oder weil ein Bild eben doch mehr als tausend Worte sagt, wirkt Pinterest im Gegensatz zur nachrichtlichen Buchstaben-Lawine „Twitter“ geradezu bedächtig. Für Kreative ist Pinterest auf alle Fälle ein unschätzbarer „Steinbruch“ visueller Anregungen. Ein Quell an neuen Ideen, die sich meist erst durch eine zufällige Hintereinanderreihung von scheinbar zusammenhanglosen Motiven ergeben. Aber genau das ist es, was Kreativität am Ende auszeichnet: das Neue, Ungewöhnliche hervorzubringen.

Ein starkes Tool für unseren Designprozess

Intern nutzen wir bei Wilddesign Pinterest schon lange aktiv als Instrument in unserem kreativen Wertschöpfungsprozess. Es ist nämlich unheimlich praktisch! So stellen wir beispielsweise Moodboards zusammen, wenn es darum geht, Trends der Designwelt für unsere Kunden zu verdeutlichen und daraus eine eigene Designstrategie für das jeweilige Projekt abzuleiten. Überhaupt haben wir für jeden Designtrend, den unsere Scouts weltweit aufspüren, ein eigenes Pinterest-Board. Da gibt es Pinwände namens Health-Interior neben Eco design und Flat&Minimal UI. Die Titel klingen vielleicht etwas abstrakt, die Inhalte dafür umso spannender und auf diese Weise behalten wir an unseren beiden Standorten Gelsenkirchen und Shanghai stets den Überblick. Und sind mit einem Ohr an der Schiene, um den nächsten Trend bereits zu vernehmen, ehe er richtig da ist. Pinterest ist allein deshalb schon „wert“voll.

In Zukunft kommerziell?

Übrigens, dass sich mit dem Portal als Plattform für beiläufig platzierte Werbung sogar Geld verdienen lässt, ist zwar noch nicht bewiesen, wohl aber angedacht. Immerhin soll Pinterest schon jetzt mehr Nutzer zu anderen Internetseiten leiten als Google+, Linkedin und Youtube zusammen.

Hier noch einige unserer Designtrend-Pinwände, die wir bereits in unserem Artikel: „14 Designtrends, die in 2014 richtig losgehen“ vorgestellt haben:

Designtrend 1 | Stealth Design
stealth design, der neue Produktdesign TrendAbgeleitet von der Tarnkappen-Technologie und der frühen 3D-Computergrafik wird dieser Trend jetzt vermehrt im Produktdesign sichtbar. Designer/innen wie Zaha Hadid und Konstantin Grcic nutzen die Ausdruckskraft des Dreiecks, um Konstruktionen zu minimieren und Oberflächen zu beleben.
-> untersuche Stealth Design
-> zum ausführlichen Artikel

 

 

Designtrend 2 | Wearable Design
wearable design, Elektronische Produkte zum AnziehenSpätestens seit Google Glass fängt die Zukunft richtig an. Die extrem miniaturisierte Technik nähert sich immer mehr dem Körper an. Und der Kampf um einen kleinen Platz auf der begrenzt verfügbaren Haut-Oberfläche lässt sich nur mit Emotionalität und Ästhetik gewinnen.
-> untersuche Wearable Design

 

 

Designtrend 3 | Stacking Design
Stapeldesign, Produktdesign aneinandergereihtEin altes Thema – neu belebt. Das aneinander Reihen oder übereinander Stapeln von ähnlichen Elementen dramatisiert die Gestaltung, gibt eine Richtung vor und zerlegt die Gesamtgestalt in flache Körper. Ein spielerischer Trend der gut zum flat&minimal UI Trend (No.7) passt.
-> untersuche Stacking Design

 

Designtrend 4 | Minimal Design
minimales Produktdesign / minimal designMinimalismus geht immer. Schon viele Jahrzehnte aktuell und ganz sicher einer der dominierenden Trends im Produktdesign. Es geht nicht nur darum, alles Überflüssige wegzulassen, sondern auch darum, eine möglichst abstrakte und unabhängige Form zu erschaffen. Materialqualität und Details sind entscheidend für diesen Stil.
-> untersuche Minimal Design

 

Was hältst du von Pinterest und wie nutzt du es? Bitte schreib einen kurzen Kommentar hier unten.

Darüber hinaus, wenn du nach weiteren Tipps und ähnlichen Artikeln suchst, haben wir hier ein paar gute Sachen, die du für dich anwenden kannst:

-> Besuch‘ unsere Pinterest Boards, auf denen wir täglich neue Beispiele der Designtrends posten.
-> Dazu passt auch der Rückblick auf das Designjahr 2013denn hier sind einige Strömungen schon beschrieben.
-> Schau auch mal in die WILDCARDS rein, da gibt es viel über die Unterschiede China-Deutschland zu lernen.

Wo wird das beste Design gemacht?
14 Designtrends für 2014 und darüber hinaus?
Markus

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Markus schreibt über Design- und Innovationsmanagement, Kreativitätsmethoden, Medical Design und Intercultural Branding. Mehr über...

Eine Antwort zu “Pinterest – der Facebook-Killer für Kreative?”

  1. Michael Marheine sagt:

    Es verleitet zum Verweilen … man ertappt sich selbst einfach immer wieder dabei, weiter zu suchen, zu forschen, was Neues entdecken zu wollen. Ähnliches passiert mir nur auf Seiten bei StumbleUpon. Hier bei Pinterest zappt man quasi ständig weiter und lässt sich berieseln mit neuen Bildern. Das kann entspannend sein und auch zu wirklichen Entdeckungen führen, denn die Themen sind bereits enorm breit gefächert. Ich halte Pinterest längst als must have, wenn auch noch nicht alle Bahnen aufgezeigt sind, wie ich das Angebot für ein Business nutzen kann. Klar lassen sich vereinzelt Affiliate-Links einbinden, wird aber nicht gerne gesehen und oft sehr schnell entfernt. Ich bin gespannt, traue der Plattform aber enorm viel zu, eben wegen der Einfachheit, der Reduktion …

    der Michael

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